Natur in allen Facetten
Ganz im Stile eines englischen Landschaftsparks wurde der Bad Nenndorfer Kurpark angelegt, der heute auf eine stattliche Größe von 35 ha kommt.
Diese Prägung bekam der Park bereits Ende des 18. Jahrhunderts durch den „Hochfürstlich-Hessen-Casselschen Hofgärtner“ Georg Wilhelm Homburg.
Knapp ein Jahrhundert später erfolgten die Erweiterungen durch den preußischen Brunnengärtner Carl Thon, der den an italienische Gärten erinnernden Sonnengarten samt Tempel errichten ließ.
Auch die geheimnisvolle Süntelbuchenallee stammt von ihm. Bei dieser Baumart handelt es sich um eine selten gewordene Form der Rotbuche mit einem so genannten Zick-Zack-Wuchs. Bad Nenndorf weist heute den größten Bestand älterer Süntelbuchen in Deutschland auf.
Der findige Brunnengärtner war es auch, der den Kurpark am Galenberg über die Kugelahornallee und die Teiche am Erlengrund mit den Wäldern des Deisters verband, sodass sich Spaziergängern und Wanderern eine ungewöhnlich abwechslungsreiche Mischung von Wegen bietet.


