Nordic Walking
Nordic Walking - das sportlich flotte Gehen mit Stöcken. Nie war es leichter und kommunikativer, auf gesunde und effektive Art Grundlagenausdauer zu trainieren, und das bei äußerst geringer Gelenkbelastung. Was heute unter "Trendsport" läuft, gehört schon lange in das Ausbildungsrepertoire nordischer Skisportler.
Das Bewegungsmuster ist eng angelehnt an die Anforderungen des Skigangs, mit dem sich Skilangläufer im Sommer in Form bringen.
Mit dem nördlichsten und ersten "DSV nordic activ Walking Zentrum Bad Nenndorf" setzt die Rheuma-Klinik in Kooperation mit der Skigemeinschaft Nordschaumburg neue sportliche Maßstäbe in Bad Nenndorf. Das durch die Sporthochschule Köln zertifizierte Streckennetz in Kurpark und Deister bietet jetzt ideale Voraussetzungen für diese Trendsportart.
Die Schnupperkurse werden über das Reha- und Fitnesszentrum MediFit der Rheumaklinik sowie Trainingstermine der Skigemeinschaft angeboten.
Die Kurse bzw. Trainingseinheiten werden von Therapeuten mit DSV Nordic Walking Ausbildung bzw. DSV Nordic Walking Trainern durchgeführt.
Stockverleih:
MediFit, Bahnhofstraße 8a
Tel.: 05723-702-573
Öffnungszeiten:
Mo., Mit., Fr., 8.00 – 22.00 Uhr,
Di., + Do., 8.00 – 21.30 Uhr,
Sa. 10.00 – 16.00 Uhr,
So. 10.00 -14.00 Uhr.
Die Stockausleihe von 3,- € pro Paar und Tag erfolgt gegen Hinterlegung des Personalausweises oder Pfand von 70 EUR.
http://rheumaklinik.matteo-cms.de
Informationen zu den Kursangeboten:
Medifit, Tel. 05723-702-573
Skigemeinschaft Nordschaumburg, Tel. 05105-80126
Hier erhalten Sie einen Streckenplan über die Nordic Walking Strecken in Bad Nenndorf und Umgebung. Zur Vergrößerung klicken Sie bitte auf die Karte.
Presseberichte Schaumburger Nachrichten, 31.05.2005
Mit großen Schritten zur Walking-Hochburg
"Nordic Walking Day": Drei zertifizierte Strecken eröffnet / Walking-Zentrum nimmt Arbeit auf
Geht es nach den Worten von Erhard Steege, Verwaltungsdirektor der Rheuma-Klinik, hat die Kurstadt am Wochenende einen großen Schritt in Richtung "Nordic-Walking-Hochburg" in Niedersachsen vollzogen. Bei der Eröfnung der drei offiziellen Strecken für diese Sportart verwies Steege darauf, dass in der Kurstadt das nördlichste Walking-Zentrum seine Arbeit aufnimmt.
Die drei vom Deutschen Ski-Verband (DSV) zertifizierten Streckenführungen waren laut Cornelia Dehne die Basis dafür, um das offizielle "DSV nordic aktiv Walking Zentrum Bad Nenndorf" gründen zu können. Außerdem gehören ein regelmäßiges Kursusangebot sowie ausreichend Parkplätze zur Auflage. Dehne hat die Abschnitte gemeinsam mit Barbara Apitius ausgearbeitet und die Rahmenbedingungenn für das Walking-Zentrum geschaffen - eine Kooperation zwischen Rheuma-Klinik und Skigemeinschaft Nordschaumburg sei es gewesen.
Beide Frauen sind nach eigenen Angaben von dem Sport begeistert und auch selbst aktiv. "Wir sind die Strecken mehrmals abgelaufen", verrät Dehne. Ihr sei die berufliche Qualifikation als Landschaftsplanerin zugute gekommen. Schließlich mussten die Höhen aus einer Karte herausgelesen werden. "Ein vielfältiges und welliges Gelände ist Vorschrift", so Dehne. Nachdem die Strecken für Dehne und Apitius feststanden, sei eine Mitarbeiterin der Sporthochschule Köln diese mit dem Rad abgefahren. Als diese nichts zu beanstanden hatte, gab der DSV grünes Licht.
Bei der offiziellen Eröffnung des Walking-Pfades sprach Samtgemeindebürgermeister Wilfried Battermann von "gestiegener Verantwortung Nenndorf noch attraktiver zu machen". Das "einzige Walking-Zentrum in Niedersachsen" sei ein Schritt in die richtige Richtung. Battermann: "Wir wollen ein Zeichen setzen." Der stellvertretende Bürgermeister Werner Tatge lobte die "schnelle und unbürokratische" Umsetzung. "Wir hoffen, dass das über lange Zeit anhält und nicht nur eine Trendsportart ist, wir zum Beispiel Tennis in den neunziger Jahren", sagte Tatge.
Die ersten Schritte auf dem Walking-Terrain waren den sieben ausgebildeten "Nordic-Walking und Walking-Coaches" der Rheuma-Klinik vorbehalten. Diese standen den Besuchern anschließend Rede und Antwort. Wer es wünschte, konnte eine Einführung in die Sportart mit Tipps zu Technik, Stockhaltung und Ausrüstung bekommen. Etwa 30 Stockpaare sowie eine Bahn aus Rindenmulch standen zum Ausprobieren zur Verfügung. Zur Mittagszeit gingen die Experten dann mit mehreren Gruppen auf die Strecke.
Die gesamte Zeit über wurde ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten. Die "Musik- und Show-Guards" aus Poggenhagen sowie die Gruppe "Simply Dry" sorgten für gute Laune. Die Barmer-Ersatzkasse testete Blutzucker, Blutdruck und Körperfettwerte der Besucher. Für Speis' und Trank war Familie Pittack zuständig.
(gus
Pressebericht Schaumburger Nachrichten, 31.05.2005
Strecken blau, rot oder schwarz markiert
In Anlehnung an die Klassifizierung von Alpin-Ski-Pisten sind die Nordic-Walking-Strecken in Kurpark und Deister in blau, rot und schwarz eingeteilt. Der Einsteiger-Parcours startet im Kurpark, nahe dem Eingang zum "Medifit". Auf der Runde über die Nenndorfer Höhe sind innerhalb von 3,3 Kilometern immerhin 56 Meter Höhendifferenz zu bewältigen. Die "rote Strecke" beginnt an der Cäcilienhöhe und sieht eine 5,1 Kilometer lange Distanz und 131 Höhenmeter vor. Wer diese absolviert, kommt unter anderem an der "Teufelsbrücke" vorbei.
Die "schwarze Strecke" führt von der Cäcilienhöhe zur Kreuzbuche und zurück. Die 189 Höhenmeter auf 9,6 Kilometern Länge erfordern nach Worten von Astrid Funke schon einige Übung. Funke gehört zu den sieben ausgebildeten Nordic-Walking-Trainern der Rheuma-Klinik. Sie schwärmt in den höchsten Tönen von der Sportart. Nordic-Walking sei ideal für Fitness und Gesundheit und außerdem bestens geeignet, um die eigene Wunschfigur zu erlangen.
An die Gesundheit ist unterwegs gedacht: An allen drei Strecken sind Informationstafeln angebracht. An den Stationen, die jeweils etwa nach der Hälfte des Weges angelaufgen werden, sind Kraftübungen und Pulsmessen angesagt. Funke gibt einen zusätzlichen Hinweis für den Sommer. "Bei heißen Temperaturen habe ich einen Gürtel für Getränkeflaschen umgeschnallt." Genügende Flüssigkeitszufuhr sei beim Walking in der Hitze unverzichtbar.
Wer das Terrain in Kurpark und Deister zunächst als "Trockenübung" begutachten will, bevor es mit Stöcken auf die Strecke geht, hat dazu Gelegenheit. Cornelia Dehne und Barbara Apitius haben Karten und Höhenprofile erstellt. Diese sind samt Zusatzinformationen als Broschüre unter anderem im "Medifit" und in der Rheuma-Klinik erhältlich.








