Mueum - eine Vielzahl rund um Bad Nenndorf
 
 
 

Kulturell Interessierte finden in der Region die richtigen Museen...

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Ständehaus Rodenberg

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Museum Amtspforte

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Wilhelm Busch Geburtshaus

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Jagdschloss Springe

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Sprengel Museum

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Hubschraubermuseum

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Sigwardskirche Idensen

 

Museum Rodenberg

Das Ständehaus ist das letzte Gebäude, das von der ehemaligen Wasserburg Rodenberg nach dem großen Stadtbrand im Jahre 1859 erhalten geblieben ist. Ursprünglich als zweigeschossiger Saalbau errichtet, diente es bis 1640 den Schaumburger Landständen als Versammlungsort. An der westlichen Außenfassade befindet sich über dem Eingang, der in das Kellergewölbe hinunterführt, ein Wappenfries, vermutlich aus dem 16. Jahrhundert. Reste des Treppenturms und zwei Kaminwangen aus Räumen des einstigen Pallas, auch Fürstenbau genannt, sind noch heute sichtbar. Die durch den Brand ent- standenen Ruinen wurden nach und nach abgebrochen, und die Steine fanden in anderen Gebäuden in Rodenberg Wiederverwendung. Beispielsweise wurden die beiden großen Domänen- scheunen aus Sandsteinen der Burg und des alten Domänenhofes aufgebaut.

Museum Amtspforte

Die historische Amtspforte wurde 1553 erbaut. Über drei Jahrhunderte war sie Verwaltungs-, Gerichts- und Gefängnisgebäude des Amtes Stadthagen. Das Gebäude bietet in verschwenderischer Pracht eine herrliche Holzarchitektur an den Füllungen und Ständern. 23 prächtige Strahlrosetten zieren die Giebelseiten, und wundervoll sind die mit Perlenreihen und Bändern ausgefüllten Schiffskehlen. Die Schausammlungen des Museums erstrecken sich auf drei Etagen mit der Stadtgeschichte, der Geigenbauerwerkstatt und den kostbaren Trachten aus dem Schaumburger Land, die dem Besucher detailgetreu präsentiert werden.

Wilhelm Busch Geburtshaus

Komm mit aufs Wilhelm Busch Land!
Wilhelm Busch Geburtshaus und Museum im Alten Pfarrhaus

Eingebettet zwischen Feldern, Wald und Pferdekoppeln, dort wo das Land weit und der Himmel hoch ist, liegt das Dorf Wiedensahl. Hier wurde Wilhelm Busch am 15. April 1832 als ältestes von sieben Kindern geboren. Von hier zog er als Junge in die Welt und kehrte als Künstler, Dichter und Denker zurück. Gut 40 Jahre seines Lebens verbrachte er in der Geborgenheit seines Heimatdorfs. Wiedensahl war ihm der wichtigste Rückzugs- und Inspirationsort. So ist das Dorf auch das zu Hause von Max und Moritz, der Frommen Helene, des Affen Fipps und all der Bildergeschichten. Die Spur von Wilhelm Busch beginnt in seinem Geburtshaus. Ebenfalls Wohnstätte war das malerische Alte Pfarrhaus. Historische Handwerke und der Alltag der Dorfbewohner werden ebenso authentisch wie zeitgemäß präsentiert.

Zitat: So gut wie alle meine Sachen sind in der Stille von Wiedensahl entstanden. – Wilhelm Busch, 1902 in einem Brief an den Journalisten Paul Block

Jagdschloss Springe

Erleben Sie königlich-kaiserliches Ambiente, entdecken Sie die Wälder der Welt, besuchen Sie einheimische Wildtiere in natürlicher Umgebung und genießen Sie einen Waldspaziergang – mit majestätischer Geschichte. Die Entstehung des Sauparks Springe mit dem dazu gehörigen Jagdschloss geht auf König Wilhelm IV zurück, der 1834 die Schaffung eines Hofjagdreviers mit angrenzender Herberge für Jagdgesellschaften anordnete. Ursprünglich lediglich eingeschossig, erhielt das Jagd-schloss erst 1912 sein heutiges Erscheinungsbild.

Inzwischen beherbergt das im klassizistischen Stil gestaltete Jagdschloss Springe das Museum für Natur, Jagd und Kultur. Lavessaal und Kaisersaal legen ein beeindruckendes Zeugnis ab von der damaligen kaiserlichen Pracht. Großflächige Wandbilder sowie Darstellungen vielfältiger Biotope ermöglichen spannende Einblicke in die Lebensweise einheimischer Tierarten, ergänzt durch interaktive Computer-Installationen, Beamer-Projektionen und Ton/Bild-Schauen. Sonderausstellungen und Vortragsreihen runden
das Angebot ab.

Museum auf dem Burghof

Das Museum auf dem Burghof in der über 900 Jahre alten Stadt Springe hat seinen Standort an der Stelle, wo die Grafen von Hallermunt im Mittelalter eine Wasserburg angelegt hatten. Kornspeicher und Remise der hier später entstandenen Domäne beherbergen heute auf drei Geschossen rund 2000 qm Ausstellungsfläche. Dank reicher Sammlungsbestände erhält der Besucher intensive Einblicke in die Geschichte von Springe, seiner zwölf Ortsteile und der Deisterregion.

Sprengel Museum

Das Sprengel Museum Hannover zählt mit seiner umfangreichen Sammlung und dem vielfältigen Ausstellungsprogramm zu den bedeutendsten Museen der Kunst des 20. Jahrhunderts und 21. Jahrhunderts.

In den vergangenen 30 Jahren ist der Bestand des Museums um wesentliche Strömungen der Kunst nach 1945 erweitert worden, darunter Werke von Andy Warhol, Alexander Calder, Gerhard Richter und Sigmar Polke. Einen wesentlichen Sammlungsschwerpunkt stellt die Fotografie dar.

Hubschraubermuseum

Unter dem Motto “Technik erleben und verstehen – von der Emotion zur Information” steht die unterhaltende Wissensvermittlung – auch an Laien – im Mittelpunkt der Konzeption der neuen und erweiterten Dauerausstellung. In Themenräumen werden die Besucher in einer interaktiven Erlebnisausstellung an die faszinierende Technik der Hubschrauber herangeführt. Immer wird aber auch der menschliche Aspekt hinter der technischen Entwicklung dem Publikum vermittelt. Ziel ist es auch die Menschen hinter dem Fluggerät zu zeigen, um den Besuchern eine Identifikationsmöglichkeit zu eröffnen.

Zu sehen sind 50 Drehflügler und über 1.000 Komponenten und Modelle. Sie bekommen Einblick in die Geschichte und in die Technik des Vertikalfluges. Im neuen Erweiterungsbau (Voliere) finden Sie fünf Meilensteine der Drehflügler Geschichte.

Sigwardskirche Idensen

Die Sigwardskirche gilt als einer der bedeutendsten romanischen Kleinbauten des 12. Jahrhunderts in Deutschland und eine von wenigen Kirchen in Europa, die noch Originalfarben aus der Romanik zeigen. Die Kirche ist schwer mit anderen Kirchen zu vergleichen: Durch Ihre Größe bietet sie den Besuchern eine gewisse Intimität, wirkt farbenreich, aber nicht bunt.
Bischof Sigward ließ sie während seiner Amtszeit (1120-1140) als Hofkapelle bzw. Eigenkirche und Grablege bauen. Er selbst wohnte in einem nordwestlich angegliederten Wohnturm in Fachwerkbauweise. Dieser ist abgebrannt und nicht mehr vorhanden. Der Übergang ist swohl von innen als auch von außen noch gut sichtbar.

 
 

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Ergänzende Informationen

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Bad Nenndorf
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31542 Bad Nenndorf
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